entwicklung
Der RoboKeeper ist eine Entwicklung des Fraunhofer Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund. Mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland stellte sich damals ein Team von Institutsleiter Prof. Dr. Michael ten Hompel der Herausforderung, mit dem vorhandenen Know-how einen roboterähnlichen Torwart zu entwickeln.
Das fertig entwickelte System besteht aus einer Torwart-Figur, die an einer Antriebseinheit befestigt ist, aus dieser Antriebseinheit (Motor und Getriebe) mit zugehöriger Motorsteuerung, zwei Kameras sowie einem Bildverarbeitungsrechner und einer Bildverarbeitungssoftware. Das Abwehren eines Balles funktioniert, indem ein Ball mit speziellen Anforderungen von den Kameras aus seiner Umgebung heraus erkannt und während der Flugbahn verfolgt wird. Aus diesen Daten ermittelt die Bildverarbeitungssoftware den wahrscheinlichen Einschlagpunkt im Tor und gibt diese Daten an die Motorsteuerung weiter, die dann die Torwartfigur um den notwendigen Winkel dreht.
Die Entwicklung des RoboKeepers ist soweit fortgeschritten, dass das Modul problemlos überall und jederzeit eingesetzt werden kann. Die exklusiven Vermarktungsrechte des RoboKeepers liegen bei der Sportmarketing- und Eventagentur 4attention aus Köln.

